News vom 25.10.2011 (Teil1):  Die Anthologie "Das Haus am Zeilenweise-Platz"


Wer hätte das am Anfang dieses Projekts gedacht!  Die Anthologie rund um das "ZeilenWeise-Haus" ist ab sofort käuflich zu erwerben.

Das Buch soll das kleine Kinderheim Kuca Milorsda in Kroatien unterstützen. Die Autoren spenden ihr Honorar aus dem Erlös des Buches für den guten Zweck. Ich bin mit der Kurzgeschichte "Tage des Glücks" vertreten und ich hoffe, dass wir mit dem Erlös dieser Anthologie den Kindern dort viele Tage  des Glücks ermöglichen können.

Der Herausgeber und treibende Kraft dieses Projekts ist Hartmut W.H. Köhler. (Toller Einsatz für eine schöne Sache, Hartmut - Respekt!!!)

12 Autoren haben sich mit ihren Texten engagiert und auf ein Honorar verzichtet, um durch den Erlös aus diesem Buch das Kinderheim Kuca
Milosrda, ein Haus für sexuell misshandelte Kinder, in Istrien (Kroatien) zu unterstützen.

Bestimmt gibt es ein Haus in Ihrer Nachbarschaft, in dem mehrere Familien wohnen. Und Sie kennen wahrscheinlich auch einen Bewohner dieses Gebäudes
vom Sehen, grüßen ihn flüchtig im Vorübergehen. Aber haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was hinter den Außenmauern eines solchen
Hauses unbemerkt von Dritten vorgehen könnte? Waren Sie nicht schon das ein oder andere Mal neugierig?
Die Autoren dieser Anthologie haben sich zusammengetan, um für Sie einen Blick hinter eine solche Hausfassade zu werfen. Sie schildern
Phantastisches, Kurioses und Nachdenkliches rund um die Bewohner des Hauses am Zeilenweise-Platz und überraschen mit spannenden Einblicken in
das Leben der Protagonisten.
Vielleicht sehen Sie nach der Lektüre dieses Buchs das Haus in Ihrer Nähe mit anderen Augen - es könnte der Beginn für interessante Begegnungen
werden.

Zu bestellen unter: Verlag Edition-Doppelpunkt  oder in jedem Buchladen und auch bei Amazon.

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News vom 20.09.2011 (Teil2):  Kriminalroman  "Mörderische Geest"  (demnächst im MCE-Verlag)


Es ist geschafft: Mein erstes Krimi-Manuskript ist fertig. Der Arbeitstitel : "Mörderische Geest" und spielt in meiner Heimat: Auf der Geest, genauer gesagt in Stade, Harsefeld und der Elbregion.

An dieser Stelle schon mal vorab ein riesiges Dankeschön an meine beiden Lektorinnen Beatrix Schroeder und Elke Krüßmann. Vielleicht seit ihr ja bei Ilka Hansens zweitem Fall wieder dabei. Würde mich freuen!

Mein Dank gilt natürlich auch Frau Marga Engelmann. Ohne die Szenen im schönen Harsefelder Kino wäre mein Krimi um einiges ärmer.

Außerdem gilt mein besonderer Dank Peggy und Tibor Grützke. Toll, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das Manuskript zu lesen.

Der Roman im Frühjahr 2012 im MCE-Verlag erscheinen!!

Die Hauptrollen in diesem Krimi spielen Oberkommissarin Ilka Hansen und ihr türkischer Kollege Cem Kayaoğlu. In ihrem ersten Fall werden sie zu einem abgebrannten Lagerschuppen gerufen, in dem die verkohlte Leiche von Marion Wolff gefunden wurde. Als dann noch der Anwalt Axel Steinberger tot im Fischteich aufgefunden wird, stehen Ilka und Cem zunächst vor einem Rätsel. Schnell fällt der Verdacht auf den eiskalt wirkenden Dennis Höfer. Er saß wegen Mordes an seiner Frau zehn Jahre im Gefängnis und war erst zwei Tage vor dem Brand wieder nach Stade zurückgekehrt. Als Ilka und Cem dann noch herausfinden, dass die Toten Marion Wolff und Axel Steinberger mit verantwortlich an der Verurteilung von Dennis Höfer waren, scheint der Fall gelöst zu sein. Doch die Wahrheit ist eine ganz andere ...

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Hier eine kurze Leseprobe:

Freitagabend, 20. Oktober

Ilka bog auf einen schmalen Feldweg ein, der das Waldstück vom Land des Bauern trennte. Er war voller Schlaglöcher und sie hatte Angst, dass ihr Fiat 500 irgendwo mit dem Unterboden oder Auspuff aufsetzen würde. Ihr Auto war erst ein halbes Jahr alt, weshalb sie es liebevoll ‚mein Baby’ nannte. „Das nächste Mal nehme ich einen Dienstwagen,“ fauchte sie vor sich hin und war heilfroh, als sie das Auto neben einem Streifenwagen abstellen konnte. Schwarzer Rauch stieg in den Himmel. Die letzten Flammen züngelten um die zusammengefallenen Reste des Schuppens.

Eine junge Polizistin wartete mit gerötetem Gesicht an der Absperrung. Noch bevor sie etwas sagen konnte, hielt Ilka ihr den Dienstausweis vor die Nase.

„Ilka Hansen, Kripo Stade. Haben Sie meinen Kollegen irgendwo gesehen?“ 

„Cem ist dort hinten“, sagte sie und deutete zum Waldrand. Obwohl der Hof des Bauern abgelegen an der Landstraße zwischen den Dörfern lag, hatten sich bereits kurz nach dem Brand gut ein halbes Dutzend Presseleute und eine stattliche Anzahl von Schaulustigen eingefunden. Ilka bedankte sich und stieg über das rotweiße Absperrband. Sie konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Selbst die Polizistin, die sicherlich noch nicht allzu lange im Dienst war, kannte Cem schon mit Vornamen. Typisch für diesen Macho, war der erste Gedanke, der Ilka durch den Kopf ging.

Cem Kayaoğlu war neben Ilka und ihrem Chef Stefan Breuer der Dritte im Team der Mordkommission. Cem war türkischer Abstammung und ein typisch südländischer Frauenschwarm, braun gebrannt, mit kurzen, pechschwarzen Haaren und einer goldenen Kette um den Hals. Ständig hatte er irgendwelche Verabredungen, aber wenn es darauf ankam, war auf ihn immer Verlass.  

Ilka musste husten. Der Qualm brannte sich mit jedem Atemzug in ihre Lungen, ließ ihre Augen tränen. Thomas Leitner, der Chef der Spurensicherung, trat neben sie und reichte ihr einen Mundschutz. Eine Windböe trieb heiße Luft in ihr Gesicht. Asche wirbelte auf.

„Danke Thomas“, sagte sie mit einem gequälten Lächeln. „Habt ihr schon was gefunden?“

Thomas Leitner hielt eine Plastiktüte hoch.

„Diesen Stein haben wir am Waldrand gefunden. Es könnte die Tatwaffe sein.“ Ilka nahm die Tüte an sich und warf einen kurzen Blick auf die Blutspuren am Stein.

„Das Opfer wurde mit ziemlicher Sicherheit nicht im Schuppen erschlagen“, fuhr Thomas fort. „Wir haben Schleifspuren gefunden, die direkt zum Wald führen.“

Ilka drehte sich um. Der Wald bestand aus einer Mischung aus Kiefern, Eichen und Buchen, und war von schmalen Wegen durchzogen, auf denen sich tagsüber Jogger und Spaziergänger tummelten. Er grenzte direkt an das Land des Bauern. Links das Maisfeld und rechts die Weide, auf der seine Kühe grasten. Genau dazwischen stand noch bis gestern der Heuschuppen.

Ilka schaute zu den Männern in weißen Papieranzügen, die sich Stück für Stück durch die Asche kämpften. Hin und wieder steckten sie ein nummeriertes Täfelchen in die verbrannte Erde.

„Sonst noch was?“, wollte Ilka wissen.

„Nicht viel. Bei so einer Hitzeentwicklung bleibt nicht viel übrig.“ Er beugte sich über seinen Koffer und hielt Ilka ein weiteres Beweismittel entgegen.

„Diese metallischen Überreste stammen nach meinen bisherigen Erkenntnissen von einem Handy. Da ist nichts mehr zu holen.“

„Kannst du schon etwas über die Brandursache sagen?“ Thomas hob unschlüssig die Schultern.

„Vermutlich Brandstiftung“, antwortete er und wischte sich mit dem Ärmel über das mit Ruß beschmierte Gesicht. „Da wollte wohl einer auf Nummer sicher gehen. Ich schicke dir den Bericht zu, sobald wir alles ausgewertet haben.“

„Ja, danke.“ Ilka ging um die glühenden Reste herum und blieb neben einem Feuerwehrmann stehen.

„Wisst ihr, wer euch informiert hat?“
Mit einem Nicken wies er auf eine zusammengesunkene Gestalt, die ein paar Meter weiter auf dem Boden hockte. „Hannes Lohmann! Soviel ich weiß ist er der Bauer, dem die Scheune gehört.“

„Wann war das?“

„Den Notruf bekamen wir kurz nach zwanzig Uhr. Wir sind sofort losgefahren, aber da war nichts mehr zu machen.“

Ein übler Gestank schlug ihr entgegen. Der aufkommende Wind schob schwarze Rauchschwaden über das Land. Die Erde war bedeckt mit Pfützen aus schwarzem, vom Ruß gefärbtem Löschwasser. Von dem Schuppen waren nur noch glühende Holzreste und das zersplitterte Glas der Fensterscheiben übrig geblieben. Ilka wandte sich von der Glut ab und lief auf Dr. Anna Beringer zu.

„Hallo Anna. Schon etwas herausbekommen?“ Die Pathologin machte noch ein letztes Foto und zog das Leichentuch über den Kopf des Brandopfers.

„Nein, nicht wirklich. Der Körper ist derart verbrannt, dass ich nicht einmal sagen kann, ob es sich um eine Frau oder einen Mannes handelt. Ich lasse die Leiche zur Obduktion in die Pathologie bringen. Ohne DNA-Analyse kommen wir da nicht weiter. Vielleicht weiß ich morgen schon ein bisschen mehr.“ 

Der Geruch von verbranntem Fleisch stieg Ilka in die Nase. Sie unterdrückte einen Fluch.

„Manchmal ist das ein richtiger Scheißjob!“

„Wem sagst du das, Ilka.“

Ihr war flau im Magen. Jetzt rächte sich, dass sie den Tag über kaum etwas gegessen hatte.

„Thomas hat mir den Stein gezeigt. Ist das die Tatwaffe?“

„Sieht ganz so aus“, stellte Anna nüchtern fest. „Das Opfer wurde zweifelsfrei erschlagen.“ Anna beugte sich herab und hob das Leichentuch ein wenig an. „Die Schädeldecke weist erhebliche Verletzungen auf. Wahrscheinlich durch einen Stein oder etwas ähnlich Hartem.“ Ein Schauer lief Ilka über den Rücken. Armer Teufel, dachte sich Ilka. So einen Tod hatte keiner verdient, egal was für ein Mensch er war.

Für einen Moment starrte sie auf das Loch in der verkohlten Schädeldecke, dann wandte sie sich von der Leiche ab. Sie hatte zwar keine Angst vor dem Anblick einer verbrannten Leiche, doch im Magen rumorte es. Auch nach vielen Jahren bei der Kripo wunderte sie sich immer wieder, wozu Menschen fähig waren. Eine Strähne wehte Ilka ins Gesicht. Genervt strich sie sie wieder hinters Ohr.

„Wird Zeit, dass die Mähne abkommt.“ 

„Ärger oder neuer Freund?“ fragte Anna schmunzelnd.

„Weder noch“, sagte Ilka. „Ich habe morgen früh sowieso einen Friseurtermin. Gibt's sonst noch etwas?“ 

„Nein, für mich war's das erst mal.“ Anna legte das Tuch wieder über den Schädel und gab den Bestattern ein Zeichen, die Leiche in die Gerichtsmedizin zu bringen. „Mit dem Bericht dauert es noch eine Weile.“

„Ja, danke.“

In diesem Moment gesellte sich Cem zu ihr. „Erst erschlagen, dann verbrannt. Da hat jemand ganze Arbeit geleistet.“

„Zeugen?“

„Nein, bisher nicht. Niemand will irgendetwas Auffälliges gesehen haben. Ich frag' gleich mal nach, ob eine Vermisstenanzeige vorliegt. Vielleicht hilft uns das ja weiter.“

Ilka deutete mit dem Kopf zum angrenzenden Wald. „Normalerweise müssten um die Tatzeit ein Menge Jogger und Spaziergänger unterwegs gewesen sein.“

„Soll ich eine Suchmeldung an die Presse rausgeben?“

„Nein, noch nicht. Frag dich erstmal durch, ob irgendjemand etwas gesehen hat. Die Presse kann bis morgen warten. Ich kümmere mich in der Zwischenzeit um den Bauern. Und pass bitte auf, dass die Leute von der Absperrung fernbleiben, bis die Jungs von der Spusi fertig sind.“

Widerstrebend machte sich Cem auf den Weg. „Leute, geht nach Hause“, hörte sie ihn rufen. „Hier gibt es nichts mehr zu sehen.“ Ilka sah, wie er mit ausgebreiteten Armen auf die Leute zuging. Erst als er sich ihnen bis auf eine Armlänge genähert hat, wichen sie Schritt für Schritt zurück. Ilka wandte sich dem Bauern zu, der zusammengesunken mit dem Rücken am Weidezaun hockte.

„Ilka Hansen, Kripo Stade. Wie geht es Ihnen?“

Der Alte schaute zu ihr auf. Seine Augen waren rot vor Müdigkeit und der Hitze, die immer noch von den glühenden Überresten des Schuppens ausging.

„Die letzte Nacht war verdammt kurz und die nächste wird auch nicht viel besser. Sind Sie hier verantwortlich?“

„Ja“, sagte Ilka freundlich. „Herr Lohmann, darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?“

„Was wollen Sie wissen?“

„Wann haben Sie das Feuer entdeckt?“

„Kurz vor acht.“ Er wischte mit der Hand über seine brennenden Augen. „Kann auch ein bisschen später gewesen sein.“

„Was haben Sie in dem Schuppen aufbewahrt?“

„Heu", sagte er, „ja, das meiste war Heu für meine Kühe und eine Wassertonne.“  

„Wo waren Sie, als Sie das Feuer entdeckten?“

„Auf dem Heuschober über dem Kuhstall. Ich wollte noch einen Ballen Stroh holen.“ Lohmann warf einen Blick auf seine Armbanduhr und zog sich am Zaunpfosten hoch.

„Kann ich jetzt gehen?“

„Darf ich fragen, wo Sie hinwollen?“

„Ich muss in den Stall“, sagte er, ohne Ilka anzusehen. „Es wird Zeit, dass ich wieder zu meinem Vieh komme. Eine meiner Kühe kalbt heute Nacht und ich will dabei sein. Noch eine Totgeburt kann ich mir nicht leisten!“

„Ja, Sie können gehen“, sagte Ilka.

Er rappelte sich hoch, doch er konnte sich nur noch mit Mühe auf den Beinen halten. Die Aufregung der letzten Stunden hatte all seine Kräfte aufgebracht. 

„Darf ich Sie begleiten?“, fragte Ilka. „Ich würde mir gern die Stelle ansehen, von wo aus Sie das Feuer entdeckt haben.“

„Wenn's Ihnen hilft“, brummte er, wandte sich von ihr ab und ging mit eiligen Schritten Richtung Stall.

***

Als sie den Hof erreichten, fiel Ilka sofort auf, dass das Bauernhaus nicht mehr in allerbestem Zustand war. An den Balken des Fachwerks und den Holzfenstern hatte sich die Farbe bereits gelöst. Das ganze Anwesen machte einen vernachlässigten Eindruck.  

Bauer Lohmann führte sie zu der Leiter zum Heuschober. „Ich bin hinaufgegangen, um noch einen Ballen Stroh zu holen, für das Kalb, wenn es kommt. Und dann habe ich das Feuer gesehen.“

Ilka deutete hinauf. „Darf ich?“

„Meinetwegen. Aber passen Sie auf, wo Sie hintreten. An den Seiten sind ein paar morsche Bretter!“  

Ilka stutzte. Wenn Lohmann von sich aus schon auf morsche Bretter hinwies, konnte es mit der baulichen Substanz des Heuschobers nicht weit her sein. Nach kurzem Zögern stieg sie schließlich hinauf und kroch auf allen Vieren zu der Dachluke. Das Bild, das sich Ilka bot, war gespenstisch.

Grelle Schweinwerferkegel bohrten sich in die einbrechende Dunkelheit. Noch immer stiegen Rauchschwaden auf. Hin und wieder erkannte sie die weißen Umrisse von Thomas Leitners Leuten, die nicht aufgaben, nach Spuren zu suchen.

„Im Moment können wir nicht mehr viel tun“, sagte Ilka mehr zu sich als zu dem Bauern und kletterte wieder hinunter. Ilka reichte ihm ihre Karte.

„Wenn Ihnen noch etwas einfallen sollte, können Sie mich jederzeit anrufen.“ Bauer Lohmann nickte stumm, ohne sie anzusehen. Seine ganze Aufmerksamkeit galt jetzt wieder seiner trächtigen Kuh.

Ilka verabschiedete sich vom ihm und ging direkt zu ihrem Auto. Sie sehnte sich nach zu Hause. Nach diesem Tag freute sie sich nur noch auf ihr Bett und wollte niemanden mehr sehen.

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News vom 02.02.2010:


Wer hat Lust an der Anthologie-Ausschreibung: "Das ZeilenWeise-Haus" mitzumachen??

Wir schreiben Geschichten rund um ein Haus und dessen Bewohner und wollen mit dieser Anthologie ein Experiment wagen. Mit dem Hintergrund des alltäglichen Geschehens in einem Wohnhaus möchten wir Lyrik und Prosa zu einem Paket schnüren und dabei die verschiedensten Sparten beider Literaturgattungen vereinen. Egal ob Horror, Phantastik, Drama, Liebesgeschichte oder Krimi: Alle diese Genres haben Platz in unserem Haus.

Das Haus besteht aus 4 Stockwerken mit 28 Wohnungen, von denen sich der Autor eine aussuchen und für sich reservieren kann. Er schreibt seine eigene Geschichte über den Bewohner und am Schluss werden alle Geschichten miteinander verknüpft. Klingt vielleicht ein wenig kompliziert, ist es aber nicht.

Das Buch soll das kleine Kinderheim Kuca Milorsda in Kroatien unterstützen. Angestrebt wird eine Veröffentlichung (soweit der oder die Verlage mitspielen) zum letzten Quartal des Jahres 2010. Die Autoren spenden ihr Honorar aus dem Erlös des Buches für den guten Zweck.
Wer mitmachen möchte, kann sich gern an mich wenden oder direkt auf die Homepage gehen: Anthologie - Das ZeilenWeise-Haus

 

September 2009:

Es ist vollbracht!

Mein dritter Roman ‚Entscheidung in den Bayous’ ist im C.M. Brendle-Verlag erschienen.

Die Idee zu diesem Roman entstand während einer meiner Amerika-Reisen in den Süden der USA, die mich wieder einmal  an viele traumhafte Orte führte. Es war ein einzigartiges Erlebnis, egal ob ich auf einsamen Campgrounds in den Bergen übernachtete und abends am Lagerfeuer meinen Gedanken freien Lauf ließ oder ob ich von Bärenwarnungen begleitet durch die State Parks zog. Vielleicht war es diese überwältigende Natur, diese Abgeschiedenheit fern jeder Zivilisation, die mich in die Stimmung versetzte, die Geschichte von María und Frankie zu schreiben.

 Lassen Sie sich einfangen von dem Zauber und der Magie dieser Liebe, von dem wehmütigen Gefühl, das mich während der Entstehung dieses Buches nicht mehr los ließ.

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In Amerika entstanden auch die Ideen zu meinen ersten Romanen: ‚Am Ufer der Grossen Seen’ und ‚Rückkehr nach Campbell River’.  Ich liebe diese Geschichten noch immer. Sarah und Lenny, Norma und Brian, die Protagonisten dieser Romane, werden immer ein Teil von mir bleiben.

Genauso wie María, ein Mädchen aus armen Verhältnissen und Frankie, ein junger Koch, der seinen Traum vom eigenen Lokal nie aufgab.

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Christine Brendle. Nicht nur für ihren festen Glauben an dieses Buch, sondern auch für ihre unerschöpfliche Geduld während des Lektorats und für die  wertvollen Anregungen und Ratschläge.

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Das nächste Projekt:

Ein Krimi, der in meiner Region spielt (Harsefeld, Stade und entlang der Elbe).  Irgendwie reizt mich der Gedanke: Eine Oberkommissarin, die aus der Großstadt flieht und ins beschauliche Harsefeld zieht, um endlich mehr Zeit für ihre zehnjährige Tochter zu haben. Doch dann geschieht ein Mord, der sie an die Grenzen ihres Verstandes bringt.

Die Recherchen sind so gut wie abgeschlossen, der Plot steht. Eigentlich müsste ich ‚nur’ noch schreiben. Ich hoffe, dass ich irgendwann die Zeit finde, um diese Idee zu verwirklichen.  

 

Michael Romahn

 

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Es ist lange her, doch die Foto's haben bis heute nichts von ihrem Zauber verloren.

 

Ausstellung

Stationen

Fotoausstellung

Vielen Dank an alle, die den Weg in die Neue Musikschule gefunden haben.

 Michael Romahn

                                                                                                        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinder dieser Welt  

Morgendämmerung auf Pellworm